Glücksspielsucht_7

» Spielsucht Therapie: Was kann man tun?

Wichtig ist dabei, zuvor gemeinsam mit den PatientInnen zu analysieren, welches Verhalten (z. B. Computerspielverhalten, chatten, oder Pornografiekonsum) mit dem Suchtverhalten verknüpft ist. Insbesondere der geschützte Rahmen verhilft den Patientinnen und Patienten, auf das Glücksspielen zu verzichten und innerlich Abstand zu gewinnen. Der belastende Alltag rückt für eine Zeit in den Hintergrund und die eigene Gesundheit steht im Mittelpunkt. Die Therapie kann helfen, sich der Hintergründe des Suchtverhaltens bewusster zu werden und Ideen oder Strategien zu entwickeln, um sich allmählich davon zu lösen.

Glücksspielabhängigkeit

Er erläutert, was pathologisches Spielen bedeutet, wie eine Diagnose gestellt wird und welche Symptome typisch sind, einschließlich möglicher Entzugssymptome. Außerdem werden verschiedene Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt, mit einem besonderen Fokus auf die Therapie in einer stationären Rehaklinik. Für eine erfolgreiche Spielsuchttherapie ist die Motivation der Betroffenen die Grundvoraussetzung.

Im Einzelgespräch mit Fachleutenwerden die zuvor genannten Punkte gemeinsam erörtert und ausgewertet. Hilfe finden Glücksspielabhängige in Suchtberatungsstellen, bei Psychotherapeutinnen und -therapeuten sowie Ärztinnen und Ärzten. Viele Spieler weisen darüber hinaus auch häufig eine weitere Abhängigkeit meilleur site de jeux d’argent suisse (Medikamente, Alkohol, Essstörungen) auf.

  • Online-Glücksspielen und Live-Wetten im Internet haben ein besonders hohes Suchtpotential.
  • Infolgedessen verschlechtert sich die Lebensqualität, während die Betroffenen ihre Gedanken fast ausschließlich auf das Glücksspiel richten.
  • Dies erschwert die Diagnostik, aber auch die Therapie dieser Störung.

Wenn die Spielsucht den Alltag bestimmt

Die Symptome des Glücksspielens sind sehr unterschiedlich und individuell ausgeprägt. Die Betroffenen verspüren zunächst eine angenehme Spannung und Nervenkitzel beim Spiel, evtl. Gefühl der Überlegenheit, können aktuelle Konflikte und Probleme beim Spielen „vergessen“, verspüren weniger „Langeweile“, fühlen sich beim Spielen nicht mehr einsam, erhoffen einen Ausgleich der finanziellen Verluste.

Für die betroffenen Menschen steht das Spielen im Zentrum ihres Alltags. Häufig bringen sie sich und ihre Familie als Folge ihrer Glücksspielsucht in eine schwierige finanzielle Situation. Zudem verlieren sie den Bezug zur Realität und leugnen ihr Problem. Wie bei einer stoffgebundenen Abhängigkeitserkrankung (z.B. Alkoholabhängigkeit) verlieren die Betroffenen völlig die Kontrolle über das eigene Spielverhalten und können nicht mehr frei entscheiden, ob sie spielen oder nicht.

Einsätze können auch beim Roulette in kurzen Abständen getätigt werden. Live-Wetten ermöglichen mehrfache Wetteinsätze während laufenden Sportereignissen. Webbasierte Selbsthilfe, Selbsttest und Spieltagebuch zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Glücksspielverhalten. Ungefähr 70-80% der Personen mit einem risikoreichen Glücksspielverhalten oder einer Spielsucht sind Männer. Als Glücksspiele werden Geldspiele bezeichnet, bei denen das Ergebnis überwiegend zufallsabhängig ist, die Teilnahme den Einsatz eines Vermögenswertes erfordert und auch der Gewinn in einem Vermögenswert besteht. Zu den häufigsten Glücksspielen zählen Geldspielautomaten, Casinospiele (z.B. Roulette, Black Jack, Poker), ebenso wie Lotterien und Wetten (z.B. Zahlenlotto, Rubellose, Sportwetten) und Glücksspiele im Internet.

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